Aktuelles

Hier finden Sie unsere Neuigkeiten zum Thema Bestattung und Bestattungsvorsorge.

Lebenskreis Frühjahr 2019 Cover

Lebenskreis Frühjahr 2019

Rheinbach, den 19 Juni 2019

Hier finden Sie zum Download unser Magazin "Lebenskreis" mit Neuigkeiten und Wissenswertes zum Thema Bestattungsknigge und Kondolenzen und viele weitere interessante Informationen. In dieser Ausgabe dürfen Sie sich auf ein Interview mit Herrn Jan Opiéla, katholischer Priester aus dem Erzbistum Köln, und einen Artikel über die vielen Bestattungsrituale der Weltkulturen zu freuen!

Natürlich liegt für Sie eine kostenlose Ausgabe dieser Broschüre bei uns im Hause bereit. Kommen Sie vorbei!

Person kniet vor Grab

Gute Vorsorge hilft den Hinterbliebenen

Bad Honnef, den 22 Januar 2018
Person kniet vor Grab

Viele schieben das leidige, aber unausweichliche Gespräch über die Themen Krankheit und Tod jahrzehntelang vor sich her – bis es zu spät ist. Dabei ist eine gute Vorsorge für den Todesfall immens wichtig, denn nur so wird bei den Hinterbliebenen aus emotionaler Trauer nicht auch noch ein bürokratisches Horrorszenario.

"Schwere Krankheit und Tod eines geliebten Menschen gehen den unmittelbar Betroffenen extrem an die Substanz. Stehen diese ohne jede Vorsorgeregelung da, werden Sterbeprozess und Tod unglaublich kraftraubend", erklärt der Vorsitzende des Bundesverbandes Bestattungsbedarf, Jürgen Stahl. "Umso wichtiger ist es, gemeinsam mit den Angehörigen für den Todesfall vorzusorgen", so Stahl.

Vorsorge für den Todesfall tut nicht weh

Die Sorge, dass ein Gespräch über das Unvermeidliche unpassend sein könne, ist unbegründet. "Wenn das Thema erst einmal auf dem Tisch ist, fällt es leichter darüber zu reden, als man denkt", erklärt Stahl. Besprochen werden kann eine ganze Menge: Für den Krankheitsfall sollte es zum Beispiel eine Betreuungsverfügung geben. Diese greift, wenn der eigene Wille nicht mehr geäußert werden kann. Dazu kommt die wichtige Patientenverfügung: Kein Angehöriger sollte dazu gezwungen werden, zu entscheiden, ob lebenserhaltende Maßnahmen abgeschaltet oder Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden sollen, wenn diese keine Aussicht auf eine Verbesserung der Leidenssituation des Angehörigen haben. "Auch wichtig sind die Bestattungs- oder die Kremationsverfügung. Dann ist klar, wie der geliebte Mensch später bestattet werden möchte", bekräftigt Stahl. Zudem kann die Erteilung einer Generalvollmacht als Vorsorgevollmacht über den Tod hinaus sinnvoll sein. "Mit ihr kann man im Krankheitsfalle auch ohne gerichtlich bestellten Betreuer handlungsfähig bleiben und auch im Todesfall können alle wichtigen rechtlichen Angelegenheiten geregelt werden, bis das Testament eröffnet beziehungsweise der Erbschein erteilt wurde", so der Verbandsvorsitzende.

Finanzen regeln und Aufzeichnungen anfertigen

Auch wenn nicht jede Freundschaft beim Geld aufhört: Finanzielle Probleme nach dem Tod des geliebten Angehörigen müssen nicht sein. "Eine rechtzeitig erteilte Bankvollmacht ist das A und O. Nur so können – natürlich nur bei entsprechender Kontodeckung – auflaufende Zahlungsverpflichtungen direkt beglichen werden", erklärt Stahl. Dazu gehöre beispielsweise die Überweisung der Krankenhausrechnung, die Bezahlung des Pflegeheims oder des Hospizes und nicht zuletzt die Be-gleichung der Kosten der Bestattung. Neben einer solchen Bankvollmacht könne man natürlich auch mit persönlichen Aufzeichnungen viel Gutes tun: „Ganz abge-sehen von meinem dringenden Rat, ein Testament zu hinterlassen und so mögliche Streitigkeiten zu verhindern, können Wünsche zum Ablauf der Trauerfeier, zur Vergabe von Haushaltsgegenständen an Familienmitglieder und Freunde sowie zum Ablageort wichtiger offizieller Dokumente hervorragende Dienste bei der Bewältigung der schweren und langwierigen Abschiedsaufgabe leisten. Auch ein letzter Gruß macht Sinn, denn ein paar liebe Worte spenden viel Trost in schweren Zeiten.“ (DS)

Foto: G. Stoverock

Mehr Informationen unter www.bundesverband-bestattungsbedarf.de

Bluenight Schaufenster

Blue Night in Rheinbach

Rheinbach, den 7 November 2017
Bluenight Schaufenster

Neue Ideen hat der Rheinbacher Gewerbeverein entwickelt, um den Besuchern und Kunden eine ganz neue attraktive Seite der Stadt zu bieten. Auf Vorschlag des Arbeitskreises Einzelhandel gab es jetzt die erste "Blue Night", bei der die in magisches blaues Licht getauchte Innenstadt eine ganz neue Atmosphäre entfaltete, mit bis 22 Uhr geöffneten Geschäften.

Mit Eintritt der Dämmerung wurden am Freitag, 3. November, besondere Gebäude und Einrichtungen, mehr als 70 beteiligte Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleister und Gastronomiebetriebe vom Dreeser Tor bis zum Voigtstor zwischen 16 Uhr und 24 Uhr mit einheitlichen blauen Strahlern "verzaubert".

Auch nachdem die Geschäfte um 22 Uhr schloßen, machte die "Blue Night" ihrem Namen weiter alle Ehren, denn „Nachtschwärmer“ konnten die besondere Atmosphäre bis 24 Uhr genießen.

Auch die Firma Pfahl war mit dabei.

Person am Meer

Extremsituation Todesfall: Hier gibt es kompetente Hilfe

Bad Honnef, den 3 November 2017
Person am Meer

Wenn ein Mensch stirbt, gerät die Welt der Angehörigen und Freunde aus den Fugen. Nichts ist wie zuvor und selbst das morgendliche Aufstehen und der normale Tagesablauf fallen schwer. „Man sollte sich in so einem Fall nicht schämen und Hilfe in Anspruch nehmen“, rät Jürgen Stahl. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Bestattungsbedarf nennt beispielhaft einige Möglichkeiten.

Ganz nah an den Geschehnissen dran und dadurch für die extreme Situation des oder der direkten Hinterbliebenen sensibilisiert, sind zum Beispiel der Lebenspartner, die Geschwister, die Eltern, die Großeltern und der enge Verwandten- und Freundeskreis. „Mit ihnen zusammenzusitzen und über das Erlebte zu sprechen, ist bereits eine große Hilfe und nimmt einem ein Stückweit Last von den Schultern“, erklärt Stahl. Wird eher eine „neutrale Instanz“ gesucht, die unvoreingenommen und unbelastet mit der Situation umgehen kann, kommen eine ganze Reihe von Anlaufstellen in Betracht, die auch dann noch kompetent helfen können, wenn der Todesfall bereits eine geraume Zeit zurück liegt. „Wichtig zu nennen sind dabei zum Beispiel Trauercafés, Selbsthilfegruppen, Kirchenvertreter, Trauerbegleiter, Psychologen oder Organisationen wie die Caritas“, so Stahl. Dazu kommen Vereine, Verbände und Stiftungen, darunter die „Nicolaidis Stiftung“, die „Christian Presl-Stiftung“, der „Bundesverband Verwaiste Eltern e.V.“, der „Leben ohne Dich e.V.“ oder das Portal „Sternenkinder.de“. Für Kinder wiederum gibt es Angebote wie das „Zentrum für trauernde Kinder“, die Internetseite „kindertrauer.info“ oder Organisationen wie die „Arche“, die sich um Hinterbliebene von Menschen kümmern, die ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben. Diverse Trauerportale und -blogs wie „in-lauter-trauer.de“ bieten Erfahrungsberichte, Ratschläge, Trost und die Möglichkeit sich auszutauschen. Wer sich einen kreativen Weg aus der Trauer bahnen möchte, der findet im Internet beispielsweise auch Bastelworkshops für Erinnerungsstücke an den Verstorbenen. „Für alle Angebote gilt: Mit der Trauer um einen geliebten Menschen muss jeder Hinterbliebene auf Dauer selbst zurechtkommen. Die Hilfsangebote eignen sich aber hervorragend dazu, der eigenen Trauerarbeit eine erträgliche und vor allem zunehmend positive, lebensbejahende Ausrichtung zu geben“, schließt Stahl. (DS)

Foto: G. Stoverock

Mehr Informationen unter www.bundesverband-bestattungsbedarf.de

Diamantpressmaschine

Ungewöhnliches Erinnerungsstück: Ein Diamant aus der Asche des Verstorbenen

Bad Honnef, den 11 Oktober 2017
Diamantpressmaschine

Der Abschied von einem geliebten Menschen fällt unendlich schwer. Ein Erinnerungsdiamant aus einem Teil der Asche des Verstorbenen ist eine gute Möglichkeit, ein kleines Stück des Angehörigen auf besonders schöne Art und Weise immer bei sich zu tragen und den Abschiedsschmerz damit etwas zu lindern. Hergestellt werden Erinnerungsdiamanten in spezialisierten Unternehmen außerhalb Deutschlands, so zum Beispiel in der Schweiz.

"Eine Diamantenbestattung ist eine außergewöhnliche Variante oder Ergänzung einer traditionellen Beisetzung und eine sehr persönliche Art des Gedenkens. Der Stein dient als Symbol der Liebe, Wertschätzung und Verbundenheit und kann zum Beispiel in einer Schatulle aufbewahrt oder als Schmuckstück gefasst werden", so Jürgen Stahl, Vorsitzender des Bundesverbandes Bestattungsbedarf.

Ein Diamant für die Ewigkeit
Ein Erinnerungsdiamant wird im Labor hergestellt. Er teilt seine chemischen und physikalischen Eigenschaften mit natürlichen Diamanten, ist also zum Beispiel genauso hart und dauerhaft, wie in der Natur gewachsene Exemplare. Doch wie wird aus der Asche eines Verstorbenen ein Diamant? "Bei der Herstellung eines Erinnerungsdiamanten werden die natürlichen Wachstumsbedingungen des Edelsteins nachgebildet. Fünf bis acht Monate dauert es je nach gewünschter Steingröße, dann ist mittels Druck und Hitze aus der Asche in mehreren Schritten ein Diamant geworden", fasst der Geschäftsführer des mit der Herstellung dieser Steine befass-ten schweizerischen Unternehmens Algordanza, Frank Ripka, das Prozedere zusammen. Benötigt werden hierfür mindestens rund 500 Gramm der bei der Kremierung eines Menschen durchschnittlich entstehenden 2.500 Gramm Asche. Aus diesen 500 Gramm wird dann ca. 1 Gramm Kohlenstoff extrahiert. Die Kremationsasche wird vom Herkunftsland aus in die Schweiz geschickt und dort entsprechend getrennt und verarbeitet. "Die Restasche kann dann ganz normal in Deutschland oder auch in der Schweiz bestattet werden oder in der Schweiz persönlich an den Auftraggeber übergeben werden, der dann für die Bestattung sorgt", so Ripka weiter und erklärt: "Die Aufbewahrung einer befüllten Urne bzw. der Kremationsasche zu Hause ist nach deutschem Bestattungsrecht grundsätzlich nicht erlaubt. Nach un-serer Auffassung gilt jedoch kein Beisetzungszwang für die von uns hergestellten Erinnerungsdiamanten. Wer sich also in Deutschland für eine Diamantenbestattung zum Beispiel in der Schweiz entscheidet, muss sich in rechtlicher Hinsicht keine Sorgen machen." Die Umwandlung der Asche in einen nur aus Kohlenstoff bestehenden Diamanten führe dazu, dass keine bestattungspflichtige Asche mehr vorliege. Außerdem finde die Herstellung des Diamanten gemäß Schweizer Recht statt. Dazu Ripka abschließend: "Nach der Kremation in Deutschland geht die Asche in die Schweiz und unterliegt dort dem Schweizerischen Bestattungsgesetz. So handeln Bestatter und Angehörige in jeder Hinsicht gesetzeskonform." (DS)

Mehr Informationen unter www.bundesverband-bestattungsbedarf.de